Angestellte im Maschinenbau erhalten täglich etwa 43 E-Mails

Postkasten
Postkasten / Pixabay

Wie effizient und professionell gehen Angestellte im deutschsprachigen Maschinenbau mit E-Mail um? Eine branchenspezifische Mitarbeiterbefragung gibt erste Antworten.

BildPullach, 19.August 2019. Allen neuen Kommunikationsmitteln zum Trotz bleibt E-Mail im deutschsprachigen Maschinenbau die tragende Säule der betrieblichen Kommunikation. Für 51 Prozent der Mitarbeitenden ist E-Mail “mit Abstand” das bevorzugte Kommunikationsmittel, für weitere 38 Prozent ist es das zumindest “meistens”. Das zeigt eine aktuell laufende branchenbezogene Mitarbeiterbefragung von SofTrust Consulting, an der sich Maschinenbauunternehmen kostenlos beteiligen können.

Gemäß ihren Antworten erhalten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Maschinenbau durchschnittlich 42,8 E-Mails pro Tag. Die größte Gruppe (25 Prozent) stellen dabei jene Mitarbeitenden, die zwischen 50 und 80 E-Mails pro Tag erhalten. Nur zwei Prozent geben an, mehr als 120 E-Mails (ohne Spam) täglich zu bekommen. Diese zwei Prozent sind im Vergleich zu anderen Branchen niedrig. Immerhin 12 Prozent der Beschäftigten erhalten weniger als 20 E-Mails täglich.

E-Mail hat nicht nur eine große Bedeutung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Maschinenbaus, sondern taktet auch ihre Arbeit. Nahezu drei von zehn Beschäftigten sichten bereits vor dem Arbeitsantritt die beruflichen E-Mails, weitere 64 Prozent tun es als erste Bürotätigkeit des Tages. Keine einzige Person gab an, die E-Mails erst nach der ersten Arbeitsstunde zu sichten. Wesentlichen Einfluss auf die Anzahl der Eingangs-E-Mails hat die Tätigkeit sowie der Schulungsstand der Mitarbeitenden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Personalführung erhalten bis zu doppelt so viele E-Mails wie ihre Mitarbeitenden. Beschäftigte mit Kundenkontakt erhalten wesentlich mehr E-Mails als jene ihrer Kollegen und Kolleginnen, die primär mit Lieferanten oder internen Personen in Kontakt sind. Deutlich wirkt sich auch ein Smartphone aus. Personen, die über ein berufliches Smartphone mit E-Mail-Zugriff verfügen erhalten häufig mehr als doppelt so viele E-Mails wie jene Personen, die diese Möglichkeit nicht haben.

80 Prozent der Beschäftigten unterbrechen ihre aktuelle Tätigkeit “fast immer” oder “meistens” sobald eine neue E-Mail eintrifft, um nach dem Namen des Absenders zu sehen. Nur vier von hundert tun das gemäß eigener Auskunft nie.

Siebzig Prozent der Beschäftigten sichten öfters als 14 Mal pro Tag den E-Mail-Posteingang, 30 Prozent tun dies sogar mindestens 30 Mal. Sechs Prozent schauen gar öfters als 60 Mal in den E-Mail-Posteingang. Das bedeutet, dass diese Beschäftigten rein rechnerisch mindestens alle acht Minuten die Arbeit für den Blick ins E-Mail-Postfach unterbrechen.

Obwohl E-Mail eine zentrale Rolle in der betrieblichen Kommunikation spielt, wurden nahezu zwei Drittel der Beschäftigten noch nie im Umgang mit E-Mail geschult. Lediglich 15 Prozent der Beschäftigten erhielten ein Training innerhalb der vergangenen fünf Jahre und sind damit zumindest annähernd auf dem aktuellen Stand der Technik. Jene Personen, die geschult sind, berichten in der Mehrheit ein professionelleres und weniger belastendes Verhalten als ungeschulte Kolleginnen und Kollegen sowie eine höhere Zufriedenheit mit dem Medium E-Mail.

Zur Studie

Die Ergebnisse sind die bisherigen Resultate einer aktuell laufenden Online-Befragung von SofTrust Consulting. Unternehmen des Maschinenbaus können ihre Mitarbeiter bis Ende November 2019 zur Beantwortung von 27 Fragen einladen. Die Analyse der Antworten ihrer Mitarbeitenden steht exklusiv den jeweiligen Unternehmen zu. In die Benchmark-Datenbank von SofTrust Consulting fließen lediglich anonymisierte Kennzahlen ein. Im Grundumfang ist die Teilnahme an der Befragung kostenlos. Mehr Informationen zur Mitarbeiterbefragung gibt es unter dem Weblink http://www.softrust.com/Mitarbeiterbefragung-im-Maschinenbau

 

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